
Begegnung mit dem Pferd
Pferde können den Aufbau von Beziehungen unterstützen – zu sich selbst und zum Therapeuten. In der pferdegestützten Therapie entsteht durch die Begegnung mit dem Pferd ein Raum für neue Erfahrungen in Beziehung, Kommunikation und Selbstwahrnehmung. Das Pferd kann entlastend wirken und den therapeutischen Prozess fördern oder beschleunigen.
Die besondere Wahrnehmung von Pferden
Als sensible Fluchttiere reagieren Pferde aufmerksam auf Körpersprache, Spannung, Stimmung und sogar unausgesprochene Absichten. Ihr Verhalten kann dabei helfen, eigene Reaktionen, Gefühle und Grenzen bewusster wahrzunehmen. Diese Erfahrungen werden anschließend im therapeutischen Gespräch gemeinsam reflektiert.
Keine Vorerfahrung notwendig
Erfahrung mit Pferden oder Reiten ist nicht erforderlich. Im Mittelpunkt stehen das Kennenlernen des Pferdes, die gemeinsame Interaktion sowie achtsame Übungen am Boden. Viel geschieht über Beobachtung, Körpersprache und gegenseitige Aufmerksamkeit.
Auch erfahrene Reiter oder Pferdebesitzer können pferdegestützte Therapie nutzen, sogar mit ihrem eigenen Pferd.
Mein Therapieangebot mit Pferd
In Ihrem eigenen Tempo
Sie lernen das Therapiepferd Schritt für Schritt kennen. Die Übungen erfolgen ohne Druck und können jederzeit unterbrochen oder beendet werden. Das individuelle Tempo und persönliche Grenzen werden dabei respektiert.
Ergänzend zu anderen Behandlungen
Die pferdegestützte Therapie kann begleitend zu einer psychotherapeutischen oder ärztlichen Behandlung genutzt werden und lässt sich gut mit Gesprächstherapie kombinieren.
Gesprächstherapie
Begleittherapie

Berührt uns auf einer tiefen, oft wortlosen Ebene. In dieser besonderen Atmosphäre von Ruhe, Präsenz und ehrlichem Kontakt können Vertrauen und seelische Heilung entstehen.

Bietet Therapie im vertrauten Umfeld – auf dem eigenen Hof und gemeinsam mit dem eigenen Pferd als authentischen und einfühlsamen Partner im Prozess.

Zeigt anhand von tieferliegenden Dynamiken in der Beziehung zwischen Mensch und Pferd, wo wir wachsen und heilen können – ein Weg zu mehr Verständnis und Harmonie im Leben.

Begleitet einfühlsam bei ärztlichen, psychiatrischen oder psychotherapeutischen Behandlungen und unterstützt persönliche Entwicklungs- und Veränderungsprozesse.
Klientin M. aus Mainz, pferdegestützte Therapie
Die pferdegestützte Therapie kann wirkungsvoll als Therapie oder Begleittherapie bei vielen psychischen Störungen unterstützen. Ich arbeite gerne mit Ihrem behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten zusammen. Organische Ursachen müssen vor Behandlungsbeginn ausgeschlossen oder medizinisch behandelt werden.
Auch bei Herausforderungen und Lebenskrisen kann die pferdegestützte Therapie sehr hilfreich sein.
Der Verlauf einer Therapie richtet sich immer nach den individuellen Anliegen und Bedürfnissen der Klientinnen und Klienten.
Häufig wird die Therapie als Kurzzeitbegleitung mit etwa 12–15 Sitzungen gestaltet. Viele Klientinnen und Klienten empfinden regelmäßige Termine, zum Beispiel wöchentlich, als hilfreich. Rhythmus und Dauer können jedoch flexibel angepasst werden. Gegen Ende der Therapie können die Abstände zwischen den Einheiten nach und nach verlängert werden.
Kennenlernen und Orientierung
(ca. 1-2 Einheiten)
Erste therapeutische Schritte
(ca. 2-3 Einheiten)
Vertiefung und Entwicklung
(ca. 6-8 Einheiten)
Abschluss der Therapie
(ca. 1-2 Einheiten)
Menschen zu helfen, mit sich und dem Leben besser zurecht zu kommen, liegt mir am Herzen und erfüllt mich mit Sinn und Freude.
Mitgefühl ist eine meiner Stärken. Ich möchte mich in meine KlientInnen einfühlen, um Ursachen zu erkennen und optimal zu helfen.
Jeder Mensch hat das Potential, sich selbst zu erkennen und zu verwirklichen. Ich bin neugierig zu sehen, was sich in der Therapie zeigt.
Meine KlientInnen werden nicht von mir therapiert. Wir gehen gemeinsam den Weg meiner KlientInnen, mit dem Focus auf Ihre Themen.
Klientin P. aus Frankfurt, pferdegestützte Therapie