Begleittherapie
begleitet uns einfühlsam bei ärztlichen, psychiatrischen oder psychotherapeutischen Behandlungen und unterstützt persönliche Entwicklungs- und Veränderungsprozesse.

Begleittherapie zur fachärztlichen Behandlung oder Psychotherapie

Pferdegestützte Therapie und Gesprächstherapie als Begleittherapie

Unterstützende Begleittherapie
Menschen mit psychischen Belastungen oder Störungen, die sich bereits in fachärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung befinden, können von einer ergänzenden Begleittherapie profitieren. Neben Gesprächstherapie kommen dabei auch kreative oder körperorientierte Ansätze wie Kunst- oder Tanztherapie sowie pferdegestützte Therapie oder Reittherapie zum Einsatz.

Zusammenarbeit mit behandelnden Fachpersonen

Gerne arbeite ich – wenn gewünscht – mit dem behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten zusammen. So kann die Begleittherapie sinnvoll in den bestehenden Behandlungsprozess eingebunden werden.

Überbrückung von Wartezeiten

Eine Begleittherapie kann auch hilfreich sein, um die Wartezeit auf einen von den Krankenkassen finanzierten Therapieplatz zu überbrücken. Sie bietet in dieser Zeit einen unterstützenden Rahmen für Gespräche oder für pferdegestützte therapeutische Arbeit.

“Die pferdegestützte Therapie hat mir geholfen, dass ich besser abschalten und innerlich ruhig sein kann. Ich lasse mich z. B. durch Geräusche nicht mehr so leicht ablenken und kann mich besser konzentrieren und fokussieren.”

Klientin V. aus Mainz

Pferdegestützte Begleittherapie

Ich bin Fachkraft für pferdegestützte Intervention, zertifiziert vom Internationalen Dachverband für Tiergestützte Therapie (ISAAT) und dem Berufsverband Pferdegestützte Intervention (PI), Psychologische Beraterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie.

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Wirkung von pferdegestützter Therapie

Pferdegestützte Therapie als unterstützende Begleitung
Die pferdegestützte Therapie – oft auch Reittherapie genannt – kann nach erfolgreicher Behandlung der Primärsymptomatik begleitend zu Psycho- und Pharmakotherapie eingesetzt werden. Sie dient der weiteren Stabilisierung und der Förderung persönlicher Ressourcen.

Natur, Bewegung und Tierkontakt

Besonders hilfreich kann diese Form der Therapie sein, wenn bereits positive Erfahrungen mit Tieren bestehen oder Interesse an Bewegung, Natur und Aktivitäten im Freien vorhanden ist. Auch Menschen, die offen für praktische und erfahrungsorientierte Übungen sind, können von der Arbeit mit dem Pferd profitieren.

Unterschiedliche Ansätze in der Reittherapie

Innerhalb der Reittherapie gibt es verschiedene Richtungen. Ein Beispiel ist die Hippotherapie, bei der die Bewegungsimpulse des Pferdes genutzt werden, um Muskelspannung, Koordination und Gleichgewicht positiv zu beeinflussen.

Beziehung und Kommunikation im Mittelpunkt

In der pferdegestützten Therapie geht es meist weniger um das Reiten selbst, sondern vor allem um Beziehung, Interaktion und Kommunikation. Viel geschieht über Körpersprache, über das gemeinsame Erleben mit dem Pferd und über das anschließende therapeutische Gespräch.

Erfahrungen, die stärken können

Die regelmäßigen Aktivitäten mit dem Pferd aktivieren den Körper, fördern die Wahrnehmung eigener Gefühle und können neue, positive Erfahrungen ermöglichen.

Mögliche Wirkbereiche der Übungen

Die Übungen können unter anderem darauf abzielen, folgende Bereiche zu unterstützen:

  • Selbstwahrnehmung, Selbstfürsorge, Selbstwert
  • Selbstkontrolle und -vertrauen
  • Körperwahrnehmung, Koordination, Motorik
  • Sprachmodulation
  • Kommunikation, Sozialverhalten, Umgang mit Grenzen und Regeln
  • Kontrolle, Sicherheitsgefühl, Selbstwirksamkeit
  • Beziehungsfähigkeit, Empathiefähigkeit
  • Emotionen zulassen, wahrnehmen und regulieren
  • Abbau von Ängsten oder Aggressionen
  • Achtsamkeit, Entspannung, Stabilisierung in Krisen
  • Aufmerksamkeit, Konzentrations- und Lernfähigkeit
  • Impulskontrolle
  • Genussfähigkeit
  • Handlungsfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein, Hilfsbereitschaft

Geeignete Diagnosen

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Lebenskrisen und Anpassungsstörungen, z. B. nach schweren Diagnosen oder Verlust eines nahestehenden Menschen
  • Belastung und Erschöpfung
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Essstörungen
  • Somatisierungsstörungen (körperliche Beschwerden ohne auffindbare Ursache)
  • Suchterkrankungen (nicht aktiv)
  • ADHS
  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Beziehungsprobleme
  • Selbstwert- und Abgrenzungsprobleme

Eckpunkte zur pferdegestützten Therapie

Dauer und Regelmäßigkeit

  • Kurzzeittherapie mit 12-15 Einheiten
  • Kann bei Bedarf verlängert werden.
  • Einheiten sollten regelmäßig wöchentlich stattfinden. Ein anderer Rythmus oder eine längere Dauer der Therapie sind möglich.

Ort

  • Mainz

Ablauf

  • Eingangsphase: Erstgespräch, Anamnese, Verständnis der Diagnose des behandelnden Arztes oder Psychotherapeuten, Beziehungsaufbau zu Therapeutin und Pferd
  • Definition von kurz-, mittel- und langfristigen Richt- und Feinzielen. Die Ziele können gerne mit dem behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten abgestimmt werden.
  • Alle Aktivitäten in der Hauptphase werden auf die individuelle Diagnose und die therapeutischen Ziele des Klienten zugeschnitten. Transfer in den Alltag des Klienten
  • Abschlussphase und Abschlussgespräch

Dokumentation und Austausch

  • Die Einheiten werden dokumentiert. Die Berichte werden auf Wunsch zur Verfügung gestellt.
  • Ein regelmäßiger Austausch mit dem behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten ist erwünscht.

Qualitätssicherung durch Zertifizierung und Standards
Die Ausbildung für Fachkräfte in der pferdegestützten Therapie ist nicht rechtlich geschützt. Deshalb ist es wichtig bei der tiergestützten Therapie einen Therapeuten zu wählen, der eine ISAAT-zertifizierte Ausbildung absolviert hat.

Ich bin Fachkraft für pferdegestützte Intervention, zertifiziert vom Internationalen Dachverband für Tiergestützte Therapie (ISAAT) und dem Berufsverband Pferdegestützte Intervention (PI), Psychologische Beraterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie.

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Erfahrung und Zusammenarbeit

Erfahrungsschwerpunkte
In meiner therapeutischen Arbeit, insbesondere in der pferdegestützten Therapie, habe ich vor allem Erfahrung mit Jugendlichen und Erwachsenen gesammelt, die unter Belastungen wie Depressionen, Ängsten oder traumatischen Erfahrungen leiden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung bei Themen wie Kommunikation, Sozialverhalten, dem Umgang mit eigenen Grenzen sowie dem Zugang zu Gefühlen.

Unterstützung im therapeutischen Prozess

Manche Menschen konnten in der Begegnung mit dem Pferd leichter in Kontakt mit ihren eigenen Themen  kommen und sich lösen. Für einige Klientinnen und Klienten entsteht dadurch ein Zugang zu Gesprächen über persönliche Belastungen, auch wenn dies zuvor schwer gefallen ist.

Fachlicher Hintergrund

Durch meine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie verfüge ich über fundierte Kenntnisse zu psychischen Erkrankungen und diagnostischen Einordnungen. Auf dieser Grundlage kann ich therapeutische Prozesse entsprechend begleiten. Ich unterstütze Klientinnen und Klienten dabei, eigene Erfahrungen zu reflektieren, Zusammenhänge besser zu verstehen und persönliche Entwicklungsschritte zu erkunden.

Lächelnde Frau in einem grauen Hoodie, die sanft das Gesicht eines fuchsfarbenen Pferdes hält, während eine andere Frau mit Reithelm auf einem Reitplatz auf dem Pferd sitzt.

Mit meinem gealterten Herzenspferd Art (Sweet Rolling Art)

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