Häufig gestellte Fragen

Gesprächstherapie

Was ist Gesprächstherapie und wie kann sie helfen?

Gesprächstherapie bietet einen geschützten Raum, in dem Gedanken, Gefühle und Lebenssituationen offen reflektiert werden können. Ziel ist es, Klarheit zu gewinnen, neue Perspektiven zu entwickeln und individuelle Lösungswege zu finden.

Wie lange dauert eine Gesprächstherapie?

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Die Dauer ist individuell unterschiedlich. Manche Anliegen lassen sich in wenigen Sitzungen klären, während andere eine längere Begleitung sinnvoll machen. In der Therapieplanung wird eine sinnvolle Dauer festgelegt, die später gegebenenfalls angepasst wird. Meist wird eine Kurzzeittherapie geplant, die sich in verschiedene Phasen, deren Länge variieren kann, gliedert. Insgesamt sind es meist 12-15 Einheiten.

Für welche Themen oder Probleme ist Gesprächstherapie geeignet?

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Gesprächstherapie kann bei persönlichen Krisen, Stress, Ängsten, Beziehungsthemen, beruflichen Herausforderungen oder bei dem Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung hilfreich sein. Auch der Wunsch nach Orientierung, Selbstreflexion oder persönlichem Wachstum kann ein guter Anlass sein.

Zu den Indikationen zählen zum Beispiel Depressionen (abhängig vom Schweregrad), Angststörungen, Gefühle von Selbstentfremdung oder Fremdbestimmung, Verunsicherung über die eigene Identität, Selbstwert- und Abgrenzungsprobleme, Lebenskrisen und Anpassungsstörungen, z. B. nach schweren Diagnosen, Liebeskummer oder Verlust eines nahestehenden Menschen, Belastung, Überlastung und Erschöpfung, Essstörungen, Somatisierungsstörungen (körperliche Beschwerden ohne auffindbare Ursache), Psychosomatische Beschwerden, erhöhte Stressanfälligkeit. Bei psychischen Erkrankungen ist es wichtig, dass vor Therapiebeginn körperliche Ursachen ausgeschlossen wurden oder behandelt werden.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

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Meine Praxis ist eine Privatpraxis, deshalb sind alle Klientinnen und Klienten Selbstzahler. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenversicherung, ob eine Kostenerstattung möglich ist. Für die pferdegestützte Therapie stehen möglicherweise Fördergelder von Vereinen, Einrichtungen, Kliniken, Jugendamt, Sozialamt, Pflegekasse etc. zur Verfügung.

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Pferdegestützte Therapie

Was ist pferdegestützte Therapie und wie wirkt sie?

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Die pferdegestützte Therapie nutzt die besondere Wahrnehmungsfähigkeit von Pferden.
Therapiepferde spiegeln menschliches Verhalten und Emotionen unmittelbar und ehrlich. Diese Rückmeldung kann helfen, eigene Muster besser zu erkennen und neue Handlungsweisen zu entwickeln.

In der pferdegestützen Therapie geht es um Beziehung, Interaktion und Kommunikation. Die regelmäßigen Aktivitäten mit dem Pferd können den Körper aktivieren, in Kontakt mit den eigenen Emotionen bringen, dabei helfen, den Umgang mit Grenzen zu verbessern und positive Erlebnisse und Erfahrungen schaffen. Die meisten Aktivitäten finden am Boden statt. Reiten oder Reiten lernen ist nicht im Fokus.

Ist Erfahrung im Umgang mit Pferden erforderlich?

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Nein. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Alle Übungen finden am Boden statt, werden einfühlsam angeleitet und können jederzeit abgebrochen werden.

Ist pferdegestütze Therapie nur bei psychischen Krankheiten geeignet?

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Die pferdegestützte Therapie ist eine geeignete Therapie oder auch Begleittherapie (zur ärztlichen oder psychotherapeutischen Behandlung) bei vielen psychischen Störungen. Aber auch bei Lebenskrisen, Beziehungsproblemen, Selbstwert- und Abgrenzungsproblemen, Trauer, Entscheidungsschwierigkeiten oder ähnlichem kann die pferdegestützte Therapie hilfreich sein. Organische Ursachen müssen vor Behandlungsbeginn ausgeschlossen oder medizinisch behandelt werden.

Für wen ist diese Therapieform geeignet?

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Sie eignet sich für Menschen jeden Alters, die neue Zugänge zu sich selbst suchen oder Themen auf einer nonverbalen Ebene bearbeiten möchten. Im Vergleich zur Gesprächstherapie verläuft die pferdegestützte Therapie oft weniger direkt. Durch die Bewegung und die gemeinsame Aktivität mit dem Pferd entsteht eine entspanntere, indirekte Form der Begegnung. Das Pferd wird dabei zu einem einfühlsamen Vermittler, der die Beziehung zwischen mir und Klientin oder Klient auf besondere Weise ergänzt und bereichert.

Voraussetzung für die pferdegestützte Therapie ist eine positive Einstellung gegenüber Pferden und anderen Tieren sowie die Freude an Aktivitäten an der frischen Luft. Erfahrung mit Pferden ist nicht erforderlich.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

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Meine Praxis ist eine Privatpraxis, deshalb sind alle KlientInnen Selbstzahler. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenversicherung, ob eine Kostenerstattung möglich ist. Für die pferdegestützte Therapie stehen möglicherweise Fördergelder von Vereinen, Einrichtungen, Kliniken, Jugendamt, Sozialamt, Pflegekasse etc. zur Verfügung.

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Begleittherapie

Was ist Begleittherapie?

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Menschen mit psychischen Belastungen oder Störungen, die sich bereits in fachärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung befinden, können von einer ergänzenden Begleittherapie profitieren. Neben Gesprächstherapie kommen dabei auch kreative oder körperorientierte Ansätze wie Kunst- oder Tanztherapie sowie pferdegestützte Therapie oder Reittherapie zum Einsatz.

Die pferdegestützte Therapie kann nach erfolgreicher Behandlung der Primärsymptomatik begleitend zu Psycho- und Pharmakotherapie eingesetzt werden. Sie dient der weiteren Stabilisierung und der Förderung persönlicher Ressourcen.

Wie unterscheidet sich Begleittherapie von klassischer Therapie?

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Begleittherapie ist oft flexibler und weniger problemzentriert. Sie legt den Fokus stärker auf Stabilisierung, Ressourcen und persönliche Prozesse im Alltag.

Welche Einflussmöglichkeiten hat der Arzt oder Psychotherapeut auf den Verlauf der pferdegestützen Therapie oder Gesprächstherapie?

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Gerne stimme ich mich mit Ihrem Arzt oder Psychotherapeuten vor Therapiebeginn ab und plane die Therapie entsprechend. Auch zwischendurch sind Abstimmungen erwünscht.

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Mobile pferdegestützte Therapie

Was bedeutet mobile pferdegestützte Therapie genau?

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Bei der mobilen pferdegestützten Therapie & Reittherapie und der mobilen Paartherapie Mensch & Pferd komme ich zu Ihnen auf den Hof, wo das Pferd steht, das Sie für die Therapie nutzen möchten. Sie kommen also nicht zu mir auf den Hof und zu meinem Therapiepferd, sondern ich reise an.

Warum muss mein eigenes Pferd nicht als Therapiepferd ausgebildet sein?

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Zwischen Ihnen und Ihrem Pferd besteht bereits eine Beziehung und Sie können Ihr Pferd einschätzen. Sie haben Vertrauen in Ihr Pferd und möchten mit ihm arbeiten. Ich habe viel Erfahrung mit den unterschiedlichsten Pferden und kann ein Pferd in der Regel schnell einschätzen.

Was muss ich in meinem Stall für die mobile Therapie vorbereiten?

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Wir können die Anlage, auf der Ihr Pferd steht, so nutzen, wie es üblich ist. Ideal ist, wenn wir phasenweise ungestört sein können oder auch etwas am Boden aufbauen können. Ich stelle mich flexibel auf die jeweiligen Gegebenheiten ein.

Kommt der Standort meines Pferdes von der Entfernung her in Frage?

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Den 50km-Umkreis um meinen Standort können Sie der Karte auf der Kontaktseite sehen.

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Therapiepferde

Wie wird ein Therapiepferd ausgewählt und ausgebildet?

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Die Pferde werden sorgfältig ausgewählt und speziell auf ihre Aufgabe vorbereitet. Ein Therapiepferd sollte positiv auf den Menschen geprägt und ihm freundlich und interessiert zugewandt sein. Es sollte Spaß an abwechslungsreichen Aktivitäten haben und neugierig sein. Es erhält eine solide Ausbildung in Bodenarbeit, und lernt seinen Fluchtinstinkt zu kontrollieren. Es sollte nicht zu aggressiven oder panischen Verhalten neigen.

Wie wird sichergestellt, dass das Pferd nicht gefährlich reagiert?

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Das Pferd ist auf mich als Therapeutin bezogen und fühlt sich bei mir sicher. Ich greife sofort ein, wenn Sie sich nicht sicher fühlen. Wir vereinbaren ein Stopp-Signal. So können Sie ohne Erklärung sofort zum Ausdruck bringen, dass ich übernehmen soll.

Was passiert, wenn ich Angst vor dem Pferd habe?

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Darauf wird sensibel eingegangen. Der Kontakt erfolgt schrittweise und in einem sicheren Rahmen, sodass Vertrauen entstehen kann. Wenn Angst aufkommt, gehen wir sofort einen oder mehrere Schritte zurück, bis die Angst nachlässt. Danach können wir die Situation reflektieren.

Kann ein bestimmtes Therapiepferd ausgewählt werden?

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Nach Möglichkeit wird auf Wünsche eingegangen, wobei die Auswahl auch von den individuellen Zielen und der Situation abhängt. Ein Anspruch auf ein bestimmtes Pferd besteht nicht.

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